RZ Wetzikon Dez Jan Plakat

wetzik-on Kulturbotschafter Kultino

vorwärts und rückwärts schauen

 Als ich vor rund 600 Tagen als Kulturbeauftragter in Wetzikon startete…

wusste ich, dass ich nach einer gewissen Einarbeitungszeit meinen unverfälschten Aussenblick auf Wetzikon nach und nach verlieren werde. Nur zu gut, entwickelten wir aus dieser Phase partizipativ das neue Kulturleitbild.

Dieses schenkt uns heute eine langfristige Orientierung, denn mit den vorliegenden Leitsätzen, kennen wir nun auch die nächsten Schritte, nämlich die Massnahmen, welche uns schon mittelfristig an unsere Ziele heranführen werden. Mitunter beabsichtigen wir auch, diesen Massnahmenkatalog im ersten Halbjahr des kommenden Jahres allen Wetzikerinnen und Wetzikern zugänglich zu machen. Zumal diese 5. Ausgabe von wetzik-on uns auch über den Jahreswechsel führt, drängt sich eine spontane (und bestimmt noch kaum vollständigen) Rückschau auf: Das Kulturjahr 2018 wurde inhaltlich zweifellos vielfältiger, ohne dass der Spartenkrösus Musik darunter zu leiden hatte. Die Bildenden und die Performativen  Künste legten merklich zu, was insbesondere den neuen Initiativen der Kunstschule (Kunstspektakel), der IG Kultur (ArtTour), Barbara Faissler (Wirken im Wandel), dem Kulturplatz (Sommernachtstraum, Zirkustheater), Kultino/OJA (Freiluftkino) oder den Gastspielen in der Kulturfabrik (u.a. Theater Purpur, Slams) sowie auch dem BUK (Vorleseabende) oder dem Oberland Rock Festival zu verdanken sind.

Erfolgreiche Jubiläumskonzerte spielten der Madrigalchor oder die Musica Serena sowie alle jene beteiligten Vereine, die das Grossprojekt «Verdi Requiem» inkl. Ausstellung stemmten. Und fragen Sie mich jetzt bitte nicht nach den Höhepunkten - das sind für jeden andere. Denn dazu gehören sowieso die wiederkehrenden MacherInnen wie der Verein Scala, die camera.lit.obscura, das Musikforum, TopKlassik, das Theater Robehuuse oder das Orchester Collegium Cantorum. Hocherfreut bin ich auch darüber, dass wir vermehrt auch neue Aussenräume (Färberwiese) bespielen konnten und die Kulturfabrik gar den Anerkennungspreis für kulturelle Teilhabe vom Kanton Zürich einheimsen konnte.

Ich freue mich und Sie/Du hoffentlich auch!

Stadt Wetzikon
Christophe Rosset, Kulturbeauftragter

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